Das Schulprogramm des Städtischen Gymnasiums

Schulprogramm

(Beschluss der Schulkonferenz  vom 26. 11.2013)

 

Motto:  Leistung - Vielfalt – Lebensfreude

Das Städtische Gymnasium Riesa ist eine öffentliche Schule mit Ganztagsangebot. Unsere   Bildungseinrichtung verfügt über zwei sanierte, modern ausgestattete, räumlich dicht beieinander liegende Hauptgebäude, eine Kunsthalle für Musik- und Theaterprojekte sowie eine Zweifeldsporthalle.

Bereits ab Klasse 5 besteht die Möglichkeit einer sportorientierten Ausbildung. Ab Klasse 8 stehen das naturwissenschaftliche, das sportliche und das künstlerische Profil zur Auswahl.

Neben der ersten Fremdsprache Englisch wird als zweite Fremdsprache Russisch oder Französisch angeboten.

 


 

Leitsätze

1. Lebenslanges Lernen

Die Gesellschaft erwartet von uns, dass das erworbene Wissen auf Zuwachs und Veränderung ausgerichtet ist. Wir wollen durch differenzierte Lernangebote, vielfältige Formen des Lehrens und den Ausbau kooperativer Lernmöglichkeiten den Schülern die Fähigkeit vermitteln, individuelle Lernformen zu erwerben. Eine hohe Unterrichtqualität ist uns wichtig.

2. Erwerb von Kenntnissen und fächerverbindenden Kompetenzen

Kompetenz setzt Wissen und Erfahrung voraus. Wir richten unser Handeln darauf aus, Schülern Inhalte so zu vermitteln, dass Querverbindungen zu anderen Fachgebieten zunehmend selbstständig hergestellt werden können. Auf dem Weg zum Abitur werden die Schüler mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut gemacht. Ziel ist die allgemeine Studierfähigkeit. Die Schüler werden entsprechend ihrer Fähigkeiten und Neigungen gefordert und gefördert.

3. Verantwortung für sich und andere übernehmen

Unser Ziel ist es, dass Schüler möglichst früh Gelegenheit bekommen, das eigene Handeln und dessen Konsequenzen zu erleben. Ihr Selbstbewusstsein und ihre sozialen Kompetenzen werden gestärkt. Erziehung zu Toleranz und Teamfähigkeit stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir wollen verantwortungsbewusste, kreative Schüler, die unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten können.

 




Arbeitsschwerpunkte

  1. Qualitätssicherung von Unterricht und Lernen in Lebenszusammenhängen
  2. Lernberatung und individuelle Förderung im schulischen und außerschulischen Bereich
  3. Verantwortung übernehmen
  4. Vernetzung

 



 

1. Qualitätssicherung von Unterricht und Lernen in Lebenszusammenhängen

  • Ständige Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte mit dem Ziel, die Unterrichtsqualität weiter zu verbessern
  • Fachkonferenzen als Impulsgeber für den verstärkten Erfahrungsaustausch der Lehrer
  • Einbeziehung von außerschulischen Lernorten wie Betriebe und Vereine und andere Bildungseinrichtungen
  • Nähe des Lernens zur Praxis und zum gesellschaftliche Leben schaffen und damit das Diskutieren von erfahrungsnahen Problemstellungen ermöglichen
  • Authentische Situationen aus der jugendlichen Erlebniswelt nutzen
  • Neugier und Entdeckerfreude der Kinder fördern
  • Anreize schaffen durch Auszeichnungen und Belobigungen
  • Teilnahme an internen und externen Wettbewerben
  • HA- Regelung
  • muttersprachliches Prinzip

Maßnahmen:

  • Entwicklung eines Fragebogens für Lehrer, der eine Rückmeldung des eigenen Unterrichtes ermöglicht, Einsatz auf freiwilliger Basis
  • Durchführung von freiwilligen Hospitationen der Lehrkräfte
  • Fachlehrerexkursionen in Betriebe (z.B. Feralpi, Reifenwerk, Nudelfabrik)
  • Nutzung der Erfahrungen der Schüler aus dem Betriebspraktikum 9
  • Konsequente Umsetzung der Regelungen zum Umgang mit Hausaufgaben
  • Stoffempfehlungen für Vertretungsstunden bei vorhersehbarem Fehlen der Lehrkraft
  • Wettbewerbe: Vorlesewettbewerb, Rezitatorenwettstreit, Känguru- Wettbewerb, MA- Olympiade, Big Challenge, RU- Wettbewerb, Bundeswettbewerb Fremdsprachen, BIO- Olympiade, Chemkids, National Geographic, Informatik- Wettbewerb, Physik-Wettbewerb, Europäischer Kunst- Wettbewerb
  • Auszeichnungsveranstaltungen am letzten Schultag

 


 

2. Lernberatung und individuelle Förderung im schulischen und außerschulischen Bereich

  • Binnendifferenzierter Unterricht
  • Hilfestellungen bei Lernproblemen und Lernhindernissen
  • Besondere Förderung der sportlichen Talente
  • Schullaufbahnberatung als Orientierungsberatung
  • Berufs- und Studienorientierung
  • Zusätzliche Lernangebote
  • Angebote im Freizeitbereich (AG/ GTA)
  • Förderung von Integrationsschülern

Maßnahmen:

  • Förderunterricht für begabte Schüler und langsam lernende Schüler (nach Möglichkeit)
  • Unterstützung von Schülern mit Migrationshintergrund (DAZ)
  • Integration von Schülern mit Entwicklungsstörungen im sozial- emotionalen Bereich
  • Integration von Schülern mit körperlicher Behinderung
  • Klassenstufe 5/6: „Lernen lernen“
  • Klassenstufe 7: Tag des künstlerischen Profils, Tag der NW, Tag des Sports
  • Klassenstufe 9: Elternabend BIZ „Alternative Wege und Möglichkeiten zu Abitur und Berufsausbildung“ (Arbeitsagentur), „Benimm is in! Knigge für Berufseinsteiger“ (AOK), Projekttag BA, BIZ
  • Klassenstufe 10: Berufs- und Studienorientierung im Rahmen des GRW- Unterrichtes, je Klasse 2 Stunden (Arbeitsagentur)
  • Klassenstufe 11: AG EN- Begabtenförderung „Cambridge Certificate“, Bewerbungstraining im Rahmen des GRW- Unterrichtes (Barmer/GEK), Elternabend „Wege nach dem Abitur“ (Arbeitsagentur/Bergakademie Freiberg), Studienfeldbezogener Beratungstest (Psych. Dienst/Arbeitsamt)
  • Klassenstufe 12: „Studium, Bafög, Ab in die Welt“ (Arbeitsagentur), Studienfeldbezogener Beratungsstest (Psych. Dienst/Arbeitsamt), Informationsveranstaltung zur Studienbewerbung (Arbeitsagentur)
  • AG Theater, AG Band
  • GTA: Saxophon, Alternative Kunsttechniken, Kreatives Gestalten, Mode- und Schmuckgestaltung, Bibliothek, EN- Förderung, Italienisch, MA- Begabtenförderung, Informatik für Anfänger, HA- Betreuung, Spanisch, Inlineskating, Judo, Schwimmen für alle, Spaß und Sport, Volleyball, Training: Akrobatik, Fußball, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, Sportfördergruppe, Vielfalt der europäischen Küche, Weltkinderclub, Schulgeschichte, Lesezirkel

 


 

3. Verantwortung übernehmen

  • AG „Verantwortungsvolles Miteinander“ als wichtige Koordinierungsstelle
  • Eigenverantwortung der Schüler fordern und stärken
  • Teamgeist entwickeln
  • Förderung des sozialen Engagements

Maßnahmen:

  • „Großer Sponsorenlauf“, Schwimmfest, LA- Sportfest und Spielfest , jeweils aller 4 Jahre
  • Verstärkte Einbeziehung der Schülervertreter in Entscheidungen zur Schulphilosophie
  • Klassenfahrten, Exkursionen, Klassenveranstaltungen
  • Schulfest (verantwortlich: Abiturjahrgang)
  • Weihnachtskonzert
  • Gemeinnütziges Projekt „Genial Sozial“
  • „Lichtblick“ - sportliches Projekt mit Behinderten
  • Unterstützung von sportlichen Veranstaltungen der Stadt durch Schüler des sportlichen Profils (z. B.Grundschulmix)
  • Schulpatenschaft zum Joseph-Center in Sambia
  • Klassenstufe 5: „Verkehrssicherer mit dem ADAC“ (auch Klassenstufe 6), „Erwachsen werden“- Programm zur Entwicklung sozialer Kompetenzen von Schülern (Lions Quest)
  • Klassenstufe 8: Theateraufführungen
  • Klassenstufe 9: Unterstützung der 5.Klassen beim Start am Gymnasium, Theateraufführungen
  • Klassenstufe 10: DRK- Lehrgang, Grundausbildung Übungsleiter (Profilsportler), Theateraufführungen
  • Klassenstufe 11: Breitensport- Trainerlizenz (Kursteilnehmer 11FüGK Sport/Bio)

 


 

4. Vernetzung

  • Verstärkte Kooperation zwischen Elternhaus, Einrichtungen der Jugendhilfe und Schule
  • Zusammenarbeit zwischen Schulen der unterschiedlichen Bildungswege
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen
  • Umsetzung der Präventionskonzeption der Schule
  • Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft
  • Weiterentwicklung des Sportkonzeptes der Stadt Riesa
  • Traditionspflege

Maßnahmen:

  • Zusammenarbeit Grundschule, Gestaltung Schnuppertag und Tag der offenen Tür
  • Vorstellung des gymnasialen Bildungsweges durch Vertreter des Gymnasiums in den Elternabenden der GS
  • Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus, Trainer und Sportkus in den sportorientierten Klassen 5-7, Athletenvereinbarung
  • Zusammenarbeit mit dem SC Riesa sowie dem Internat des SC
  • aktive Teilnahme an „Jugend trainiert für Olympia“ in vielen Sportarten sowie an weiteren regionalen und überregionalen Wettkämpfen
  • Kooperation mit dem Verein „Werkstatt Gröba“ und den Unternehmen Wacker-Chemie Nünchritz, Feralpi, BuS Elektronik
  • Elternseminare
  • Mitwirkung der Eltern im Förderverein
  • Zusammenarbeit mit Elternsprechern
  • Fachlehrersprechtag
  • Fächerverbindender Unterricht in allen Klassenstufen
  • Filme in englischer Originalsprache
  • Vorbereitende Maßnahmen zur Installation einer Schulpartnerschaft mit einer französischen Schule ersetzen durch Vertiefung der Kontakte zum Collège „Anne de Bretagne“ Saint-Herblain (Email-Austausch in Kl.7/8 zur Vorbereitung des individuellen Schüleraustauschs in Kl.9/10)
  • Projekte in Zusammenarbeit mit dem Institut franais Dresden (z.B. France Mobil, Märchenprojekt)
  • Gestaltung von Ausstellungen und künstlerischen Projekten in der Region
  • Herstellung eines Schüler-Kunst-Jahreskalenders
  • Theaterbesuche in allen Klassenstufen
  • Traditionstreffen für ehemalige Schüler, Seniorenweihnachtsfeier, Schulführungen
  • Klassenstufe 5: Umgang mit Medien- soziale Netzwerke (SAEK, Medienstelle des LRA, Verbraucherzentrale Sachsen), Jolkafest
  • Klassenstufe 6: Suchtprävention (Polizei, Suchtberatungsstelle), Besuch der Synagoge Dresden
  • Klassenstufe 7: Gesunde Ernährung (Gesundheitsamt und Ernährungsberaterin Janz), Ausbildung im Wasserfahrsport Segeln, Surfen, Paddeln, Projekt Schüler-Kunst-Handwerk (Zusammenarbeit mit Glashof in den Gewerken Glas, Stein, Ton, Holz, Metall, Textil)
  • Klassenstufe 8: Cybermobbing (Polizei)
  • Klassenstufe 10: Facharbeiten, Fachexkursion Geschichte zur Gedenkstätte Bautzen (ehemaliges Staatssicherheitsgefängnis)
  • Abiturstufe: Buchmesse Leipzig, Ausbildung Alpiner Skisport, Thementag Deutsch in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle, Schnupperstudium Bergakademie Freiberg, Tag der offenen Hochschultür, Besuch einer Theateraufführung in französischer Sprache, Kunstexkursion des Leistungskurses