Schüleraustausch mit Frankreich

Kuchenbasar anlässlich des deutsch-französischen Tages

Am 22.Januar, dem Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages, wird in jedem Jahr der deutsch-französische Tag begangen.

Das nahmen die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr am Schüleraustausch mit Villerupt (Frankreich) teilnehmen, zum Anlass für einen Kuchenbasar.

 

 

Mit viel Elan haben sie diesen Basar selbständig vorbereitet und durchgeführt. Natürlich gab es französische Köstlichkeiten, selbstverständlich nach Originalrezepten gebacken. Und so wissen nun alle, die die schmackhaften Kuchen kauften, wie Tarte au citron, Tarte au pommes sowie Tarte au chocolat schmecken oder wie köstlich Madeleines und Macarons sind.

Der Klassiker „Croissant“ durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.

Einnahmen von 135 € waren der Lohn für die Vorbereitung und Durchführung des Kuchenbasars. Ende März/Anfang April werden die französischen Schüler für eine Woche bei ihren deutschen Austauschpartnern in Riesa weilen und dann wird das Geld ganz bestimmt Verwendung für die Gestaltung des Aufenthaltes finden.

 


Tagebucheinträge und Erlebnisberichte vom Schüleraustausch 2018/2019


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf nach Villerupt!

Villerupt ist eine...

... Kleinstadt im Nordosten Frankreichs. Sie liegt an der Alzette, nahe der Grenze zu Luxemburg. In der Gemeinde Villerupt leben etwa 10 000 Menschen. Sie gehört zur Region Grand Est (Großer Osten), welche bis 2015 noch unter dem Namen Lothringen bekannt war. Das Gemeindegebiet Villerupt umfasst 6,56km2 (vgl. Riesa 58,91 km²). Neben der Partnerbeziehung zu Riesa hat Villerupt noch zwei andere Partnerstädte: Przibram in Tschechien und Aulla in Italien, doch ist die zu Riesa die am längsten bestehende. Zu DDR-Zeiten war es jungen DDR-Bürgern aus Riesa verboten, in die 700km entfernte Partnerstadt nach Riesa zu reisen und nur die Franzosen konnten den Austausch für sich nutzen. Ums o mehr freuten sich der Bürgermeister und die Stadträte nun zum zweiten Mal interessierte Schüler aus Riesa in ihrer Stadt willkommen zu heißen und ihnen die Chance zu geben, Frankreich kennen zu lernen.

Annika Winkler

Anreise am 27.9.2018

Endlich hatte das Warten ein Ende! Der Schüleraustausch nach Villerupt konnte losgehen! Dreizehn Schüler aus der 8. und 10. Klassenstufe und Frau Poslusznik und Frau Scholz stiegen um 11 Uhr in den ICE nach Frankfurt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, einen Sitzplatz zu finden, war uns klar, dass das ein Abenteuer werden würde! In Frankfurt umsteigen und weiter nach Koblenz. Das zweite Mal umsteigen und weiter zweieinhalb Stunden Zugfahrt nach Luxemburg. Dort angekommen, gingen wir zum nächsten Bahnsteig, wo uns auffiel, dass mit der Zeit kein Mensch mehr zu sehen war. Zum Glück entdeckte Shania eine Tafel, auf der stand, dass der Zug von einem anderen Bahnsteig abfährt. Wir rasten los und erwischten ihn noch, weil er extra fünf Minuten länger wartete. Nach einer halben Stunde waren wir auch schon am letzten Bahnhof in Esch-sur-Alzette. Uns holte ein kleiner Bus ab, der bis zur Schule in Villerupt fuhr, wo schon alle Austauschschüler mit ihren Eltern warteten.

Nachdem wir uns begrüßt hatten, fuhren wir in die einzelnen Gastfamilien. Es war zwar schon um 9Uhr, aber schlafen konnten wir nicht. Später fielen wir erschöpft in unsere Betten.

Maya Pelz

Freitag 28.9. - Ein Tag am Collège

Am Freitag, dem 28.9., trafen sich alle am Austausch teilnehmenden Schüler um 8:30 Uhr auf dem Schulhof. Als erstes gingen wir zum Rathaus von Villerupt. Nachdem wir dort vom Bürgermeister begrüßt worden waren, gab es noch Frühstück mit Kakao und Croissants.

Als wir wieder in der Schule angekommen waren, besprachen wir das Programm der Woche und gingen anschließend Mittag essen. Nach dem Mittagessen hatten wir eine zweistündige Pause. Anschließend durften wir noch drei Schulstunden mit unserem Austauschschüler verbringen.

Johanna Riedel

Samstag 29.9.

Heute waren wir den ersten Tag allein in den Gastfamilien. Zuerst sind wir zu einem Sportfest gegangen. Dort konnte man sich für zwei Euro eine Karte kaufen, mit der man alle Sportarten auf dem Fest ausprobieren konnte, z.B. Fußball, Boxen, Judo, Handball und vieles mehr. Nach dem Sportfest sind wir erstmal Döner essen gegangen. Danach sind wir durch Villerupt gelaufen und haben die Stadt angeguckt. Am Abend sind wir dann Bowlen gegangen. Dort haben wir Lou und Charlotte getroffen. Je später es wurde, um so cooler wurden die Lichteffekte. Am Ende habe ich gewonnen, Lou war Zweite und Charlotte Dritte. Danach sind wir ins Bett gegangen.

Jan Himstedt

Sonntag, 30.9.

Am Sonntag sind Lou, Jan und ich mit unseren Austauschschülern durch Villerupt gelaufen. Danach waren Lou und ich mit unseren Austauschschülern im Rathaus essen. Dann sind wir in den Trampolinpark nach Metz gefahren. Dort haben wir mit unseren Austauschschülern viel Spaß gehabt. Wir haben auch Verstecke und Baskettball gespielt. Später waren wir dann noch bei Lou und haben einen Film geschaut und Crêpes mit Nutella gegessen. Dann sind mein Austauschschüler und ich nach Hause gefahren. Dort gab es Abendbrot,dann haben wir noch ferngesehen und sind dann ins Bett gegangen.

Charlotte Schneese

Ein Tag in einem französischen Collège

Die Schule beginnt um 8:30 Uhr. Viele Schüler kommen am Morgen mit dem Schulbus. Punkt 8:30 Uhr schließt sich das Schultor. Wer bis dahin nicht da ist, muss klingeln und wird dann herein gelassen. Er bekommt aber eine Strafe. Dann versammeln sich alle Schüler klassenweise auf dem Schulhof. Dort warten sie dann, bis ihr Lehrer sie zum Unterricht bringt. Eine Unterrichtsstunde in Frankreich dauert eine Stunde. Mittagessen gibt es um 12 Uhr für alle, auch die Mittagspause dauert eine Stunde. Nach dem Mittagessen haben die Schüler noch bis 17 Uhr Unterricht. Um 17 Uhr öffnet sich dann das Schultor und alle Schüler dürfen nach Hause gehen.

Clara Kießling

Montag, 1.10.

Am Montag, dem 1.10., sind wir alle gemeinsam nach Metz gefahren. Wir haben uns vor der Schule getroffen und sind dann eine knappe Stunde mit dem Bus gefahren. Als wir endlich angekommen sind, gingen wir in die Kathedrale. Es war sehr beeindruckend, da diese Kathedrale sehr hoch und sehr groß war. Dort waren viele schöne, bunte Fenster und wenn das Licht hereinscheint, sieht das toll aus und die vielen Farben und Motive kommen gut zur Geltung. Nachdem wir die Kathedrale besichtigt hatten, gingen wir in eine Schule, um dort Mittag zu essen. Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen und die Sonne schien ein wenig. Nachdem alle gegessen hatten, gingen wir ins Centre Pompidou. Dies war eine Kunstausstellung und es war auch relativ interessant, die Bilder und die Geschichte dahinter zu sehen. Als wir aus dem Museum kamen, schien sogar die Sonne. Nun war es an der Zeit, shoppen zu gehen, was bestimmt allen viel Spaß gemacht hat. Und ich denke auch, dass jeder etwas gefunden hat, ob nun für sich oder als kleines Mitbringsel aus Frankreich. Es war jedenfalls ein sehr schöner Tag, der , denke ich, allen viel Spaß gemacht hat.

Leoni Reiß

Dienstag, 2.10. Philharmonie Luxemburg / Château de Malbrouk

Am Morgen, um 8:30 Uhr trafen wir uns vor der Schule und sind mit dem Bus nach Luxemburg gefahren. Dort haben wir die Philharmonie besichtigt. Das sehr eindrucksvoll erbaute Gebäude hat schiefe Wände und einen schrägen Boden, weshalb man sich im ersten Moment gefühlt hat, als würde man schief stehen. Nach der Besichtigung von zwei Sälen sind wir mit dem Bus zum Schloss Malbrouk gefahren, wo sich eine Ausstellung zum Thema „Comic“ befindet. Dort haben wir zuerst unser Essen gegessen. Später haben wir uns auf die Suche nach dem Stein der Weisen begeben und somit auf eine spannende Schnitzeljagd durch das Schloss und seine Türme. Nachdem der Stein gefunden worden war, haben wir uns noch einmal die Ausstellung ansehen können und sind danach wieder zurück zur Schule gefahren.

Linda Lehmann

Der Alltag in der französischen Familie

So sieht der Tag in einer französischen Familie aus:

Am Morgen gibt es oft nur ein Glas Orangensaft oder Brioche mit Nutella. Man isst nicht zusammen, sondern jeder isst für sich und wie er kommt. Dann beginnt jeder seinen Tag.

Nach der Schule oder Arbeit trudeln alle Familienmitglieder nach und nach ein. Dann hat man Zeit füreinander. Wir haben zu Hause zusammen gezeichnet, Fernsehen geschaut oder wir spielten Spiele auf der PS4. Andere Familienmitglieder wohnen nicht weit entfernt, da geht man auch mal öfter rüber, um sie zu besuchen.

Abendessen gab es erst sehr spät, manchmal erst gegen ¾ Neun. Wir haben viele regionale Gerichte gegessen. Beim Abendbrot gab es immer einen Hauptgang und eine Nachspeise, danach war man immer pappen satt.

Ich konnte auch Macarons probieren, die echt lecker waren. Besonders teuer ist das Eis in Frankreich. Eine Kugel im Becher kostet 3€! Ins Bett ging es viel später als zu Hause in Deutschland. Meist sind wir um 23 Uhr schlafen gegangen. Ich mag besonders in Frankreich, dass man in der Woche länger schlafen kann, da ist man viel besser gelaunt in der Schule.

Greta Schindler

Mittwoch, 3.10.

Heute Morgen mussten wir wieder um 8:30 Uhr an der Schule sein. Im Infozimmer haben wir dann den Vortrag für den Abend vorbereitet, in welchem wir uns und die vergangene Woche beschreiben mussten. Zum Beispiel über das, was wir gut und nicht so gut fanden. Mit Power Point haben wir unsere eigenen Bilder präsentiert. Zugehört haben uns alle Eltern der Austauschschüler. Der Abschlussabend endete mit einem Abendessen in der Schulkantine, in der es Brötchen mit Salat und Nachtisch gab. Danach sind wir alle wieder nach Hause gefahren, um unsere Sachen fertig zu packen.

Lou Faller

Musik

Am Dienstag waren wir in der Philharmonie von Luxemburg - ein sehr modernes Gebäude mit vielen großen Konzertsälen. Uns wurde erklärt, wie man von jedem Platz im Saal gut hören und sehen kann, welche Aufführungen dort stattfinden und welche Workshops angeboten werden. Ich fand die Philharmonie sehr interessant. Da der Austausch unter dem Thema Musik stand, habe ich ich einige Teilnehmer gefragt, welche Lieblingsmusik sie haben. Von Charts, Pop, Rap bis hin zu Elektro ist alles dabei. In unserer Präsentation über die Erlebnisse in dieser Woche erwähnten ebenfalls alle, welches ihr Lieblingslied ist. So erfuhren wir, welche Musik unseren Austauschschülern gefällt.

Linda Lehmann

Tipps von Teilnehmern für zukünftige Teilnehmer

  1. Nehmt Beschäftigung für die Zugfahrt mit!
  2. Ein Heft mit Vokabelhilfen ist ratsam.
  3. Ein Rollkoffer ist bei den kurzen Umstiegszeiten sehr praktisch.
  4. Nehmt einen Rucksack mit!
  5. Gute Laune solltet ihr auf alle Fälle haben.
  6. Und bringt viel Hunger mit, denn auch wenn es am Morgen eher wenig zu essen gibt, so sind das Mittagessen und das Abendbrot sehr umfangreich.
  7. Denkt an Verpflegung für die Zugfahrt.

Shania Niedrich